Band 
Zweyter Band.
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sie Boch at. In einer besondern Schrift setzte er die bür-gerlichen Vortheile der Reformation aus einander. AirsBesorgniß allerley Mißdeutungen unmdrükte er auch dieseSchrift.

Durch unermüdeten Fleiß schwächte er seine Gesund-heit. Besonders griffen die akademischen Vorlesungen seineBrust sehr an. Er legte daher sein Professorat nieder,und erhielt im 1 .1740. die Stelle eines Licmenant-Bailivalzu Lausanne. Da er seiner neuen Geschäfte wegen öfters aus-gehen mußte , so zog ihn dieses von dem vielen Sizcn ab, wel-ches für einen Gelehrten so betrübte Folgen hat. Wirklichverbesserte sich durch die Bewegung seine Gesundheit, -r effmehrerer Muffe faßte er den Vorsaz, eine Geschichte seinesVaterlandes in französischer L prache zu schreiben. Schonhatte er einen reichen Vorrath von Materialien gesam-melt, auch unterhielt er in alle Gegenden der Eydgcnoß«schaft die weitläufigste Correspondenz. Damals kam Lauf-ferö Schweizer-geschichte heraus Sogleich übersezte Bo-chat den ersten Band in das Französische. Lauffer war zukurz und dürftig in der alten Geschichte. Diesen Mangelersezte NUN Bochat. In den Rsmoires Lric'-iucs 8ur l'hi-lkoirs gnsi'snns äs lu 8uills T. III. sagi er: „der„ siebente April war der Tag, den dieHervorgrabung einer„ Steinschrift der Lausannem merkwürdig machen muß-„Diese Schrift zeigt ihren wsshren, alten Namen, den„Namen ihrer Stadt, den Vorzug, den sie im zweyten„ Jahrhunderte vor andern schweizerschen Städten harre,„ihre Regierungöverfassung, einige Umstände von ihrer„ Lage und von der Lage Helveticas überhaupt. Bey dem„ Anblik dieses Denkmals reizte die Liebe des Vaterlands„ meine ForschungSbcgicrdc u. s. w „

Die Auslegung, welche Bochat von der entdekten Stein-schrift gab, wurde von einem andern Schweizer-gelehrten

bestricken.