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der Geschichte und Erdbeschreibung, den Profanen undAlterthümern. In jedem Fache war er so groß, daß manihn in keinem hören konnte, ohne es für sein ausschließendesoder LieblingSfach anzusehn. Auch den alten Sprachenwidmete er seinen Fleiß, und er war nicht weniger geschiktim Griechischen und Lateinischen, als im Syrischen, Ar-kadischen, Acgyptischen, Chinesischen. Zur Erholung üb-te er sich in der Mahlerey und Tonkunst.
In einem Alter von siebzehn Jahren verfertigte erdrey zur Naturlehre gehörige Abhandlungen: i) LlLis
OynLmiyvie. Diese Schrift enthält eine Erklärungder neuern Erfahrungen vom Stosse der Körper, zu Folgedes Grundsatzes von den bewegenden Kräften in ihremVerhältnisse gegen die Produtte der Maaffen der Körperdurch ihre Schnelle. 2.) Ueber die Kraft des Schieß-pulverS, erklärt durch die Wirkungen des Triebes derLust. z.) Ueber die Bewegung der Lust bey der Fortse-zung des Schalles. In diesem Aufsätze hatte der Verfas-ser die Absicht, die Säze näher zu entwickeln, welcheNewton BII. §. 8 seiner Mathematik nur bloß angezeigthatte, Im Jahr 174;. erschienen diese Abhandlungen,unter der Aufschrift HMis äe kkytigus im Drucke.
Ohngefähr um gleiche Zeit schrieb er Wahruehmun-gen am Saturnuö. In denselben erläuterte er dasjeni-ge, was Caßini hierüber itt die Alemoires äs l'^cräemrekoygle äe- Leiences eingerückt hatte» Caßini bewundertedas Werk des jungen Gelehrten.
Eine langwierige Krankheit, von welcher Chefeaurbloß durch eine ganz ausserordentliche Diät wieder aufkam,verhinderte ihn an der Ausarbeitung, aber nicht an derEntwerfung verschiedener anderer Schriften- ES halfnichts, daß man ihm die Bücher wegnahm. Sein unablässiges Nachdenken erschöpfte ihn je länger je mehr. I»diesem ohnmächtigen Zustande lebte er vom Jahr i?z6. bisbis zum Jahr 1741.