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Zweyter Band.
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Ein Comet, welcher im December 174; erschien, per«anlaftte ihn zu einem Briefwechsel mit Reaumür, le Mou-nier, von Mairan, Racine und andern. Bereits vorherstand er in Briefwechsel mit Polcni, Caßini, König, Dan.Bernouilli, Calendrin u, a.

OeftcrS fand er durch eigenes Nachdenken, was Ren-ton bereits gelehrt hatte. So z. B. brachte er im Jahr,7;6. eine Theorie der Bewegungen des Mondes beynahezu Stande, als ihm erst hernach die Nemonischc Thorie indie Hand fiel. Neuton leitete die Theorie aus den Gesetzender anziehenden Kraft her; Chcseaur gründete sie auf Wahr-nehmungen. Kaum hatte er die Werke des Neuton gele-sen, so beförderte er mit Enthusiasmus die Ausbreitungseines Systems

Neunzehn Tage nach Erscheinung des oben erwähntenComeren, wagte eö Cheseaur ihm, zu Folge des Neuwni-schen Lehrgebäudes den fernern Weg vorzuzeichnen. BeyZeiten besorgte er die Absendung einiger Abzeichnungen anauswärtige Astronomen. Wie groß war nicht ihre Ver-wunderung, da sie den Cometen während eines sechs mo»nailichen Laufes genau den Weg nehmen sahn, den ihmChcseaur gebahnet hatte? Wie sehr wurde nicht durch einesolche Erscheinung die Gewißheit der Grundsätze bestätigt?Auch im Febr. 1749 schrieb Chcseaur an Dan. Bernouiliund König, daß der Comet im Anfang des folgenden Mo-nats mit einem gedoppelten Schweife erschienen würde,und abermal traf seine Vorhersagung ein. — Eine gleicheVorhersagung that freylich auch Caßini; die seinige aberkonnte man nicht wol anders als wie eine glückliche Muth-maßung betrachten. Bey Wahrnehmung des im Decem-ber 1680 erschienenen Cometen hatte Caßini verkündigt,daß er eben die Bahn nehmen werde, welche der von Ty-cho de Srahe im Jahr iz ?7 beobachtete Komet nahm. Daer den meisten ConmEHren eigene» Weg oder ThierkreiS