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Zweyter Band.
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einem der geübtesten, philosophischen Denker. Hätte er mitseinen historischen und juridischen Kenntnissen Geschmackund Schreibart verbunden, vielleicht wä>e er alsdann einerder besten, teutschen Schriftsteller geworden. Von Göt-tingen aus hatte er immer viel Licht über ganz TeutschlandVerbreiter Die Sa u ei; liebte er vorzüglich, woselbst ereinige Iah>e zu Basel in dem Dienst des Marggrafenvon Baden zugebracht hatte. Unserm I>'elin stößte er denGedanken ein, das cydgenösstsche Staatsrecht in ein Systemzu bringen. Nur das erste Buch desselben ist als eine Jnau-gural-Disputation in öffentlichem Drucke erschienen; vondem zweyten und dritten ist nicht viel mehr als das Gerippevorhanden. Vor ungefähr zwanzig Jahren überließ Jselindie gesammelten Materialien dem seligen Gl ser zu Verftr-timng seiner akademischen Abhandlung über die eydsge-uößischcn Bündnisse. — Bey Ludwig Martin Kahle hörteunser junge Gelehrte das bürgerliche Recht. So geschicktKahle als Philosophe gewesen, so mittelmässig war er alsRechtSgelchrter; daher kam es, daß unter solcher verkehr-ter Anleitung Jsclin die ohnehin schwache Neigung zurRechtsgelchrsamk.it noch völlig verlor. Mit mehr Eiserstudirte er bey Schmaus dre Reichsgeschichte, und beyGeorg Ludwig Böhmec das Feudalrccht, das kanonischeund Kirchenrecht; auch schätzte er sich ungemein glücklich,den Umgang eines Moshcims, Hallers, Geßners, AyrerSu. a. genossen zu haben. Unter andern Freunden, mitWelchen er in Göttingen bekannt wurde, waren auch Raths»Herr Jenner von Bern und Leibarzt Zimmermann in Han-nover.

Als er wieder in seine Vaterstadt nach Basel zurück-gekehrt war, wurde er im I. 1749. nebst zween andernKandidaten von dem akademischen Senate zu dem Lehr-amt des Natur- und Völkerrechtes vorgeschlagen; das Looö

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