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aber, welches entscheidet, war ihm nicht günstig. IMI. 1754. gieng er, (nach vaterländischer Uebung) aufReisen. Selbst gesteht er, daß er in Paris weit mebrZeit auf Besuchung de»; Schauspiele als auf das Studi-ren verwendt habe. Indeß besuchte er nichts desto weni-ger flüssig die königliche Bibliotheck; auch sah er zuweilendie berühmten Parisergelehrten, einen Fontenelle, denAbt Sallier, Rousseau, Rollet u. a. Bey diesem letztemstudierte er die Experimental - Physik. Sehr oft pflog erUmgang mit dem berühmten Mignaturmahler Massee.Dieser damals schon ziemlich betagte Mann zeichnete sichdurch edles und ofenes Betragen, durch gefälligen Witzund durch ausgewählte Schreibart eben sosehr aus alSdurch seine Mahlertalente. Immer hatte dieser Künstletviel Güte und Freundschaft für unsern Iselin. Eben sogenoß er des freundschaftlichen Umgangs der Frau vonGraffigni, dieser berühmten Verfasserin» jener peruviani-fchen Briefe. Das gröste Vergnügen und den meistenVortheil, welche Iselin aus seinem Aufenthalt in Pariszog, hatte er diesen beyden letzter« Personen zu danken.Immerhin fand er sich durch das Andenken an jene Zeitenin dem Gedanken bestätigt, daß junge Leute auf Reisenmehr Zeit u.'.d Geld verlieren als sie Vortheile gewinnen,und daß es höchst selten sey, vor dem dreyffigsten oderwohl gar vor dem vierzigsten Jahr mit vorzüglichem Nu-tzeil zu reisen.
Noch einige Zeit nach seiner Zurückkunft in Baselunterhielt Iselin mit oben erwähnter Frau von Graffignieinen Briefwechsel, der grossenthrils die teutsche Littera.tur zum Gegenstand hatte. Besonders entzückt schien die-se Dame über einige Steffen aus Wielands Natur derDinge, die ihr unser junge Gelehrte in der Uebersctzungmitgetheilt hatte.