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Nach langem und blutigem Krieg gegen die Wallisevin den I. i;-?;. -f verlor das alte Haus de la Tour oderöt la Tour-Charillon alle seine Herrschaften im obernuntern Wallis. Im I. 1400- verkaufte es die Ba»tvnie Frutingcn der Stadt Bern. In den helvetischenJahrbüchern liest man die Fehden, welche dieses Haus^ dem XII, XHI und XIVdcn Jahrhundert so wolSegen die Bischöffe zu Sitten, als gegen die StadtBern geführt hat. Durch Heurathen stand es in Verbin»^u»g mit den angesehensten Häusern der Nachbarschaftder Schweiz und in Saoopen, mit den Häusern vor»Raron, Morestel, Roßilton, Wedischweil, Gruyercs,^Hoirr-Viliars, la Baume. Mvntrevcl u. m. a. Ai,Uwn der Bruder des Baron Johann de la Tour-Cha-^llon, Bischof zu Sitten, stiftete im I. rrzr. eineKarlhaus zu Gerunda unweit Srdcrs im obern WalliS.Bon verschiedenen Zweigen dieses Hanfes erhielten dieAdbteyen von St. Moritz, Abondance, Interlaken u.u. wie auch das Kapitel des grossen St. Bernards be->^ächtliche Vergabungen. Das Haus Chatillon Zur.Lau»öen, welches sich zu Zug niederließ, hat daselbst dasBürgerrecht seit dem Jahr ,488. Auch zu Lucern erhieltts wegen wichtiger Verdienste «m diesen Kanton dasrwige Bürgerrecht seil dem I. 16;;. Aus diesem HausZählte Zug sieben Landammänner oder Staatshäupter,alle berühnit in den helvetischen Annalen. Aus demselbenentsprossen auch vcrschcidcne Prälaten und Aebbte, z. B.iu Mury und Rhcinau. Seit der Regierung des KönigsFranz l. bieneten die von Zur-Lauben der Französischen
's Grosse Beleuchtung erhält die Geschickte dieses Krieges durchdie Urkunden des Hauses de la Tour, die ine I. 1770.zu Paris m fol. cdirt sind. Man sehe auch den Xllte»Band der 6-ittir vkrittians in dem Artikel vorn BistumSitten s. 4-0-;tz.