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Krone, und niemals hatten fle gegen diese Krone dieWaffen getragen. In ihrem Dienste opferten vierzehnhöhere Officiers, Generale, Oberste, Hauptleute ihrLeben auf, und mehrere andere wurden mit ehrenvollenWunden bezeichnet. König Karl XI. überließ dem Wap-penfchild dieses Hauses eine Lilie, und zwar wegen oeeHeldenverdicnste des Beat von Zm-Laubcn, Hauptmannsder schweizerstben Leibwache. Den 23. Nov. 16;?. be-kräftigte und erhöhte Ludwig XIII. vicsc vorzügliche Gunst.Als der Kayfer Leopold den io. December 1701. denAbbt zu Mury, Placidus von Zur-Lauben, Frevherrnvon Thurn und Gesielenburg, zum Reichsfürstcn erhob,so übergab er damit zugleich dem ältesten aus dem Ge-schlechte von Zur-Lauben für immer und ewig das Amteines Erbmarfchalls der gefürsteten Abbtey Mury. Ausdiesem Hause entsprossen auch verschiedene Ordensrittervon St. Michel, von St Ludwig in Frankreich, vonSt. Moritz und St. Lazar in Savoyen, von St. Ge-org von Parma u. s. w. Ends des verfloßnen Jahrhun-derts beschenkte Ludwig XIV. im Mär; 1681. den BaronCvnrad de la Tour-Chatiklon-Zur-Lauben, General-In-spektor der Infanterie in dem Departement von Katalo-nien und Roußillon, und Brigadier bey dem französi-schen Heere, mit der Herrschaft Vsl äs Vllls oder Wei«lcrthal im Elsaß. Er starb unverheurakhct den 4»December ,682. zu Perpignan in einem Aller von vierund vierzig Jahren. Die Herrschaft Weilerthal fiel alsoan die Krone zurück: allein der Monarch gab sie demReffen des Verstorbenen, Beat Jacob von Zur-Lauben.Im I. rS86. erhob er sie zur Barome, und im I.'692. zur Grafschaft. Der Graf von Zur-Lauben, Ge-neral-Lieutenant in französischem Dienste und Oberstüber ein deutsches Infanterieregiment, starb den 21.Sept. 1704. zu Ulm im acht und vierzigsten Lebensjahre