Band 
Zweyter Band.
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Unter den litterarischen Arbeiten des Barons, die erw Handschrift zurückbehält, erwähnen wir folgender:

Das erste Buch, das ihm bey seinem Abschied ausdem Collegium der Abbt Rollin in die Hände gab, warFcnerons Tciemach. Der Jüngling verschlang diesesBuch. Ihn begkisterte es so sehr, das er, nach diesemMuster, ein prosaisches Gedicht in zwölf Gesängen ver,^tigte. Demselben gab er die Ausschrift Phalantide»»der die Begebenheiten des PhalantuS, des Gesetzgebersdon Tarent, eines Helden, dessen in dem Telcmach Viel-zahl erwähnt wird. Noch so jugendlich mag diesesMerk seyn, so findt man darum gleichwol die Funkendes Gentes. Wenn das frühzeitigen Schreiben noch sounreif seyn mag, so dients doch immer zur Uebung undBildung der Schreibart. Immer fixirt es die Aufmerk-samkeit und verräth eine Schnellkraft des Geistes, diestch auf alle Weise zu äusser» bemüht ist. Mercicr gehtfa weit, daß er in seinem Lonnsr äs diuir unter demArtikel über die Romanen behauptet, schwerlich werdeWan ein grosses Genie finden, das nicht in seiner Jugendirgend einen Roman verfertigt hätte. Je mehr Ansdch-Uung und Energie die Einbildungskraft hat. desto be-gieriger schaft fie um sich her eine Idealwelt. Wenn aberdiese Einbildungskraft nach und nach durch reifern Ver,stand regiert wird, so sinkt sie doch nicht gern aus derplatonischen Welt in die wirkliche oder Alltagswelt hinab.Zwischen hcydcn liegt gleichsam die Vorwelt und das auf-blühende Genie wendet sich von den Romanen znr altenGeschichte. Voll patriotischen Jugendfturs, dachte derjunge Baron von Zur-Lauben schon im I. 17)8. aufeinen Abriß der helvetischen Geschichte. Auch verwahrter in seiner Bibliothek ein ausführlicheres Werk in FolioWelches er im I. 1740 verfertigt. Er gab ihm die auf,

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