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v-eres Küüst-Cabkncr. Die Betrachtung des Taurobolerweckte bey ihm die Neigung zur Erforschung des Alter-thums.
In Gcnf wiedmete er sich der Gottesgclehrthcit, un-ter B. Picket, Alphons Türretin und Anton Leger. ImAprill 1722 erhielt er eine Stelle in Paris. Gar baldfand er Zutritt bey den größten Gelehrten. Seinen Stylbildete und den Ernst seiner Studien erheiterte er in demUmgang der schönen Welt. Das Theater besuchte erbiHt weniger als die Academie. Zur Bildung in denRcdnerkünsten begab er sich fleißig in die Kirchen und vorden Gcrichtsstuhl.
Im I. 172; crichicn zu Paris ein selzames RcligionsqPhänomen. An dem Frohnleichnamsfcste ward dem Vor.geben nach eine Frauensperson, Namens Margarrtha LaFosse, auf die Anruffung des Heilands plötzlich von einemBlutflussc geheilt. Sogleich schrie man Mirackel. Die-sen Wahn untcrstüztc der Kardinal von Noailles. Hic-bey harte man zur Absicht, auf der einen Seite die Em-pfehlung der Apellantcn, auf der andern Seite die Be-kehrung der Hugenotcn. Nach genauer Prüfung desWunders verfertigte Vernct hierüber einen erdichtetenBriefwechsel. Ohne Namen des Verfassers erschien erim I. 1726 im Drucke. Eine zmote Ausgabe erschienbald hernach in Landen. Diese Schrift bestrick Hoquinek.ES entstanden Repliken und Dublikcn. Freundschaftlichendigte sich die Controvers durch Vernets SendschreibenXlXten Band der Libliotkegus Lermamgus vom3. l?;o.
Gegen Ende des Jahres 17-8 schickte sich Vernet au,mit einem Freunde nach Italien zu reisen. Eben da,mals lieferte er in chie öibllorkegue Itgligus verschieden?Beyträge.