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Zweyter Band.
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Vernet verfchaste ihm Zutritt bey Türretin und Bürl»->inachi. Den 24. März 17;«;. hatte Giannone das Unglückaufgehoben zu werden. Es war ein Streich der Jesuiten.Der Unglückliche ward nach Cbambcry geschleppt. DerKönig von Sardinien schlug seine Auslieferung naa, Romab und nahm es auf sich, ihn in feinen eignen Staate»bewachen zu lassen. Der königliche Gubernator verlangtevon dem Magistrate zu Genf das Geräth und die Papiere-es Gefangenen, Der Auftrag wurde vollzogen, vorheraber schaften Vernrt und Türretin einige Briefe bey Seite.Verriet berichtete die Sache Gianonn's Freunden inItalien. D r Prinz von Hessencassel schrieb ru Gunstendes Gefangenen an den Prinzen Eüam. Fataler Weist!starb vieler Beschützer desselben. Gimno bilev in derCitadell zu Türin, jedoch beym Genuß verschiedener Frey-heiten und Bequemlichkeiten. Im I. 1740. erscholl dasGerücht «eines Todes: allein Berück versicherte mich,daß er noch langer gelebt habe. Wücklich besitzt er eineHandschrift von Gianonc's Leben und Schriften.

Den May >7;?. starb I. A. Türretin. Vcrnctschrieb seine Lobrede. Im I. «741. ediere er desselbenlat. Vorlesungen über tue eils ersten Kapitel des Briefsan die Römer. Im I. 17;^. hielt er eine academischeRede über die Beylcgung der bürgerUchcu Unruhen. ImDrucke wicdmctc er sie den hohen Vermittlern. DenJul. 17;?. erhielt er den Lehrstuhl der schönen Wissen-schaften. Dieß Lehramt entfernte ihn nicht von den Pa-storalgeschästen und von theologischen Studien. ImI. 174!. schrieb er einen historischen Catechismus, alsEinleitung zu einem grossem Werk, lnstruÄion chreri-enne, anfänglich zum besondern Gebrauche der jungenGrafen von Schaumburg-Lipve bestimmt. Dieser christ-liche Lehrbcgnff ist lichtvoll und pracnfch. Zum erstenmal«rschcrn er im I. ,7;-. zu Neustadt. Als acadcmifcher