Band 
Zweyter Band.
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206
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«sble. ä'säoro Is Religion. ^c steteste l'Intolcrancs äile Lsnstisms. äs respeÄe vos loix rdigieules. ä'sime8: je rcsxeüe votre republigus. äs 1ui8 irop mslsste ^un peu trop lerere pour les jeunss Osns. Von; rneksrcr plsistr 6c communiguer 3 vos Is8 lentimeni

gui m'sttssbsnt tenstrenrent » vou8.

Voltaire bekam in seiner Wohnung sux vellceg häu-fige Besuche. Daselbst machte er Anstalt zu einem klei-nen Theater und zahlreich nahm die genfcrschc JugendAntheil. Da vcrmög der Stadtpolizey die Schauspieleverholten waren, so bat man den neuen Patron, dierepublikanischen Sitten zu schonen. Dieß verdroß ihn.Bald darauf stieß ihn ein anderer Verdruß an. VonBasel kamen einige Blätter des Gedichtes der Pücellc nacktGenf, und zwar mit Vvltairens Namen. Er wolltenicht für den Verfasser angesehen seyn und forderte Ge-nugthuung bey der Obrigkeit. Die Obrigkeit ließ dieBlätter verbrennen und den Ueberbringer verweisen.

Im 1 .17; 6. war auch d'Alcmbcrt nach Genf gekommenund an Vcrneten empfohlen.

Im I. 1756. erhielt Vcruet den theologischen Lehr«stuhl und edirte einen neuen Band zu seinem Werk 6»ls verile 6« Is relig. skret.

Bisher war Vernets gelehrte Laufbahn ruhig gewesen.Durch Voltaircn ließ er sich in Controvcrsen verwickeln.Das erste Werk, welches dieser in Genf herausgab warseine allgemeine Geschichte. In Genf beleydigten die Ab-schnitte über die Juden, über die Gründung der Kirchebesonders auch der Abschnitt über Genf und Calvin»In dem Alercurs 6c krsnce, Maymonat 1757. schriebein Ungenannter, wahrscheinlich Voltaire selbst: „ Es»sey kein geringes Merkmal von dem Forschritte des»menschlichen Geistes, daß ein solches Werk zu Genf,» und zwar mit öffentlicher Bewilligung gedruckt worden. 2