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Zweyter Band.
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die Encyklopädie gemeinschaftlich ein katholischer Priesterrmb ein protestantischer Theolog, und zwar unter vertrau-licher Mittheilung aller Ränke, vermittelst deren sie ibrInteresse und ihre Rache befriedigen. Durch einen Freundwurde Vcrnet berichtet, daß dasjenige, was in der Schriftnur dunkel berührt ist, in gewissen Gesellschaften zu seinemgrößten Nachtheil erklärt worden sey, so daß man ihmunter andern. Schuld gebe: Er habe «»vertrautes GutHinterhalten; er habe sich Voltaire» znr Besorgung derHerausgabe seiner allgemeinen Geschichte angeboren, undzwar nicht ohne eigennützige Absicht; auch sey er bereitgewesen, in einer Vorrede unter eignem Namen die from-men Seele» über den Imihalt dieses Werks zu beruhigenu. s. w. Voltaire wollte die Dialogen nicht als sein Weckanerkennen, in denselben aber erwähnte man der Briefe,die er in Kolmar von Vcrncttcn sollte erhalten haben: da,durch war er wenigstens als Theilnehmer verrathen. Ver-net drang auf obrigkeitliche Untersuchung. GlücklicherWeise konnte er zu seiner Rechtfertigung noch alle Urkun,den, Rechnungen, Quittanzcn vorlegen. Seine Apolo-gie ließ er den öffentlichen Protokollen beyfügen und inKopeyen herumbielen.

Im I. 1762. erschienen Ronsseaus Emile und seincomrsr locisl. Beyde Bücher druckte er zu Amsterdamunter seinem Namen als Bürger zu Genf. Eine verstohlneAusgabe besorgte er zu Paris, jedoch auch diese trug denNamen Amsterdam auf der Stirne. Die verstohlne Aus-gabe des Emile wurde den -. Iun. 1762. in Paris zumFeuer vcrurtheilt und der Verfasser sollte arrcstirt werden.Noch zu rechter Zeit flüchtete sich dieser, unter denSckmtz des Königs von Preussen, in das FürstcnthuinNeucnburg. Auch in Genf wurden seine Schriftenverdammt. Nach den Gesätzen hätte man ihn vorher

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