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Mviß und so elend gefunden, daß es ihm unausstehlichwar. Er schrieb vieles, und in verschicdnen Formen 5den, Nationalwitz mehr Schönheit und Adel zu geben.
Bodmer und Breitingcr waren die ersten, welcheim 3 . 1721. in Tcutschland ein Wochenblatt, nach demMuster des englischen Zuschauers Herausgaben. ZumErstaunen ist es, wie sich seit der Ausgabe des Malersder Sitten die Sprache dieser Männer und darmit dieSpräche der Nation gereinigt, bereichert, verschönert hat.Dieses Wochenblatt wurde von einer Menge andrer Schrif-ten begleitet, welche Bodmern den Namen des Refor-mators teutscher Sprache, Kritik und Dichtkunst erwar.ben. Indessen veranstaltete er ebenfalls die Ausgabe vonSchriften, die näher sein Amt und sein Vaterland betra-ten. Von ihm habui wir Mallcoli Leben, den Richtbriefder Stadt Zürich; Pcrer Kssilerä Geschichte der Hand,vcstc der Stadt Bern; Küchenmeisters Lest» monastorl!
Oslli; lVl^conius Lellurn Lspsllanum, Lommentsrius^ lumultu Lsrnenlium intestino, Raths - ErkanntllisseZürich aus dem iztcn Jahrh, welche Stücke in derhelvetische,, Bibliotheck und in den Beyträgen zu LäufersSchweizer geschichte eingerückt sind.
Ohne Zweifel haben sich Bodmer und Brcitingerdurch die Proben der schwäbischen Poesie des XHI. Jahr-hunderts aus der manneßischen Sammlung, z. Zürich* 748 . wie auch durch die grössere Sammlung in 4. Zü-1758. um die deutsche schöne Litteratur ungememverdient gemacht. Von Bodmern haben wir auch nochdie Uebersctzung einer Sammlung englischer Balladen,^»gemein schienen immer sowol Sprache als Gefühl undImagination der Minnensinger zur Einfalt des Bodmcri-fchcn Geschmackes zu passen. Auch hat uns Bodmer eine^«tische Ausgabe von Opitzens besten Gedichten geliefert.