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V°etifch>-ha;b historisch- halb didaktische Werke. VonReichem Genius eines Klopstoks und Mittous beseelt,^agte es Bvdmer ein Hcldengevicht zu unternehmen ineiner Stufe des Alters, auf weicher, >v:c man gewöhn-iiieh, vbschon nicht immer begrüntet, glaubt, das Dich-ierkeuer auszulöschen anfangt. Sein Held ist der Erz,Vater, der das erste Geschlecht der Menschen begraben^ah und Stammvater eines neuen Geschlechtes gcworocn.
Als
Poetischer Kolnmb plünderte der Dichter die Näch-
st und Vorwclt seines Helden, Zeitalter, die nochpicht waren, und trug ihre Laster und Ausschweifungenin das Zeitalter des Patriarchen hinüber. Dadurch ward,das Gedicht moralisch, politisch. Botmers Muse ward,lvas bey den Alten die epische Muse immer geweicn,Lehrerin des Volkes, der Regierung, der Religion undper Sitten.
Bvdmern haben wir eine Menge andrer poetischer Werkeip danken, unter der Aufschrift C-'-iliopens gesammelt.
Noch war die Noachide in ihrer ersten, rohen Ge,stall, als der Poet der Meß-ade dem Dichter einenfreundschaftlichen Besuch machte. Wenige Zeit hernach"letzte ihm Wicland Klopsloks Entfernung. In demgleichen Zimmer begegneten steh beeder patriarchaliicheMusen. Bodmern gereicht es zur Ehre, daß Teutsch-lands beste Köpft seinen vertrauten Briefwechsel suchten.
Unter so vielen Schriften, wodurch er den Abendseines Lebens aufgeklärt hat, müssen wir noch seinerp»Utifthen und religiösen Schauspiele erwähnen. — Schau-spiele, nichts weniger als für das deutsche Parterre be-stimmt. — In der Form theatralisch verbundener See.pen mahlt er die wichtigsten Revolutionen, den Charakterder größten Männer, ganzer Zeitalter und Völker.
Nicht selten hat 'man gegensemge Uebereinstimmungzwischen Geist und Sitten bemerkt. Die Sitten unsers