Bis in seyn drey und achtzigstes Jahr blieb Hvttin-^ Ak »»gemein thätig; ohne Schmerzen und mit sanfteri gab er den r8. Deeemb. i?;;- den Geist auf.
Leouhard Thurneisser imThurn.^)
Derselbe wurde den 6. August oder iszi. zuBasel geboren. Sein Vater ein Goldschmied, hielt ihn^ühz-itig zur Gvidschmiedkunst und Steinschneiderry an.2a den Lehrjahren wartete er dem D. Johann Huber,
^ "nem Baslenschen Arzt auf. Er half ihm Kräuter sam-§ , Arzneyen bereiten und las ihm aus den Schriften
Parazcls vor. Dadurch bekam er Neigung zur Me-! kargte, Naturhistorie und Chymie. Schon im I. i; 47 .! ^heyrathetc sich der unbärtige Jüngling mit einer Witt-> ^, Namens Margaretha Müller. Durch jugendliche^nvorsichkjgseit stürzte er sich bald in verdrüßliche Händel,s ^ Ward von Juden betrogen und stürzte sich in Schul-! Aus Unbesonnenheit glaubte er, Betrug durch Be-^ug abtreiben zu dürfen. Er nahm einen Zain Bley,herzog ihn mit Golde und versetzte ihn den Juden fürkeines Gold. Der Betrug blieb nicht lange verborgen,die Juden erweckten gegen ihn einen gräulichen Lärm.^ein Vater, der für ihn bezahlt hatte, war ausser Standvw länger zu helfen; sein Bruder Alexander breitete ausseinen Unfall selbst aus; am schlimmsten war seinearau, die er bisher mit Vorwürfen gequält hatte, daß sie
") S. Mvehseus Beytrag» zur Geschichte der Wissenschaftenrn der Mark Brandenburg
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