Band 
Der Fische erster Theil.
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Der blaue Hay.

ner ein Thier i|î, desto mehr Gehirn nach Verhältnißseiner übrigen Größe in seinem Kopf angetroffenwerde, sich daraus eben kein gar günstiger Schlußaufdie Klugheit unsers blauen Hayfisches machenlasse. An Kühnheit fehlt es ihm übrigens nicht:denn er wagt sich auch an Menschen.

Sein Körper ist rund und glatt, oben und anden Seiten blau, am Bauch aber weiß. Die Naseist sehr spitzig. Die Wasserlöcher fehlen ihm ganz,dafür aber hat er eine dreyeckige Grube oben, naheam Schwanz. Groß genug ist die Mundöffnung,und mit scharfen, spitzigen Zahnen besetzt. Überdie Anzahl der Reihen ist man noch nicht Eins.Vielleicht macht das Alter einenUnterschied. B l o chfand4 Reihen; andre weniger. Die in den obernReihen befindlichen Zahne sind gezahnclt. Das,was man in Naturalien-Sammlungen unter demNahmen Gloffopetcr» zeigt, und zuweilen für ver-steinerte Schlangenzunzen ausgibt, sind Zahne die-ses Hayfisches. Er har ziemlich lange Brustssossen,und die Hintern Rückenflossen stehen der Afterflossefast gegen über. Man fangt ihn bloß seiner Leberwegen, die mit Wein und Gewürze zubereitet einesehr angenehme Svcift ist. Das Fleisch ist zähe,

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