Band 
Der Fische erster Theil.
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Der Hammersisch. 37

Än der Nase befinden sich zu beyden Seiten zweyBarlfascrn. Die Augen find nicht grüß, aber ei»breiter, gelber Ring umgibt sie. Hinter ihnen findzwey Wasserlöchcr. Cr ist oben grein und stachlig,unten weiß und gleut. So groß euch die Brust-und Bauch flössen sind, so klein sind hingegen dieRnckeufloffen ziemlich nahe am Schwänze.

Im mittelländischen Meere und in der Nordsee sängt man den Mccrengcl mit Angeln. Gewöhnlichhalt cr sich am Grunde des Meeres aus und lebtvon Schollen und Rochen, die man oft in seinemMagen antrifft. Er ist ein sehr kühner Räuber,der auch den Menschen nicht furchtet. Ein Fischer,der zufällig einmahl einen in seinem Nest fand,wur--de sehr übel von ihm zugerichtet. Sein Fleisch istschlecht. Aus derHaut machen die Türken Chagrin.DicAlten poliren damitHolz undElfenbein. Die ge-dörrten Eyer werden geg'n dicDiarrhöe empfohlen.

Noch weit auszeichnender in seiner Gestalt,wenigstens der Form des Kopfs nach, ist der H a m-M c r si sch (8. Zygaena, le Marteau 15). Wasder Kopsdcs Meerengels in der Dicke ZU viel halte,das geht bey diesem in die Breite und bildet so ei>.neu Schmiedehammer. Auch mit einer Wage ver-