Die Aalmutter. ' , *97
Gattung kenntlich genug. Da sie mit dcmAal daSLebendiggebaren ihrer Jungen und den äußerstschlüpfrigen Körper gemein hat, so führt sie denNahmen Aalmutter nicht ganz mit Unrecht. Diekleine Mundöffnung hat dicke Lippen; in den Kinn-laden, deren obere etwas langer ist, befinden sichkleine Zähne, und im Schlunde zwey rauhe Knochenzum Festhalten der Beute. Der Bauch sieht sehrhervor und ganz schmal uird spitzig läuft der Rumpf„ach hinten zu. Die Farbe der Aalmutter ist obenbiö zur Seitenlinie dunkel, von dieser an unten aberhellbraun. Die Flossen sind meistens orangefarbig,nur dicRückenflosse ist blaßgelb und schwarz gefleckt.Einen bis anderthalb Fuß wird dieser Fisch lang.
Am Meeresgrunde der Ost - und Nordsee wohnter, und nährt sich am liebsten mit Krcbsbrut-Seine Jungen gibt das Weibchen in ziemlicher An-zahl von sich, und man hat Ursache zu verniulhen,daß dieß mehr als einmahl imJahrc geschehe. Dennschon zu allen Jahrszciten, den Frühling ausgenom-men , fand man Junge in ihm. Nach der Beob-achtung eines Naturforschers sollen die Eper, diesich imFrühjahrr zu entwickeln anfangen, um Pfing-sten die Größe des Hanfsamens haben, im Jun»