Band 
Der Fische erster Theil.
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34» Die Stachelsau.

So wie wir zuvor einen Drachenkopf kennenlernten, der, feiner kleinen Schuppen wegen, derkleinschuppige hiess, so gibt es auch einen, derbenNahmen der großschuppige trägt. Freunde der-ber Nahmen, werden die Benennung S l a ch e l sa u

(8. Scrofa, la Scorpéne à grandes 'ccailles , laCrabe des Eiarrits , ou leSaccarilla des Basques)die man ihm gab , ganz schicklich und wohlgewähltfinden. DieserFisch gehört unter die größten seinerGattung. Denn er wird bey vier Ellen lang. Seinrveitgespaltner Rachen hat ihm den Nahmen Groß-maul erworben. Seine Gefräßigkeit ist außeror-dentlich. Nicht nur die Fische haben von seinenZähnen viel zu fürchten, sondern selbst dieSeevögel,die nahe an der Oberfläche des Meeres hin und Her-kreuzen, um etwa hier und da einen sorglos spielen-den, oder Luflschöpfenden Fisch schnell zu erschnap-pen, werden die Beute dieses Räubers. Eine ge-wifle Mcwenarl, die Hafmewe heißt, scheint ihm be-sonders angenehm zu seyn. Er ist im mittelländi-schen, im Atlantischen und im Nordmccrc zu Haufe.Auch um das Vorgebirge der guten Hoffnung ist dergroßschuppige Drachenkopf schon gesehen worden.An seinen Stacheln kann man stch leicht verletzen.