Band 
Der Fische zweyter Theil.
Seite
9
JPEG-Download
 

9

Der Flunder.

Weder so lang, noch so schwer, als die gemeineScholle, wird dcrFlünder (P. Flesus, le Flez yStruffbutte,Hellbutke 2)gefunden; denn nicht leichterreicht diese Schollenart über scchsPfundSchwereund über einen halbcnSchuhLänge. Sonstistsieje-ncr ziemlich ähnlich. Ihr dicker Oberleib ist mitscharfen Buckeln, oder dornigen Erhöhungen besetzt.Auch die Seitenlinie ist rauh. Und eben diese vielenDornen und Stacheln, dergleichen sich auch ein vor-züglich starker zwischen der After- und Bauchflosssbefindet, machen den Charakter des Flünders unterden Schollen aus. Oben ist er dunkelbraun, mitolivengrünen, grüngelben und schwarzen Flecken,unten weiß und bräunlich s^attirt, und schwarz be-sprengt. Er hak eine etwas länglichere Form alsdie Schollen sonst haben. Seine Flossen sindschwarz und braun gefleckt.

Um zu leichcn, kommt der Flünder im Früh-jahre aus der Ost- und Nordsee in die Flüsse undStröme von Holland und Nord-Deutschland. InEnglandgehterziemlichtiefinsLand hinein. Mankann ihn auch in Teichen halten. Er wird theilsfrisch gegessen, theils auch im Rauch getrocknet,und von den Lievlanden: als Rigische, von den