Band 
Der Fische zweyter Theil.
Seite
13
JPEG-Download
 

i3

Die Heilgcbulte.

an, und man möchte fast daraus auf eine außeror-dentlicheStumpfheit desGefrchls schließe», daß siees zulassen, ohne beym ersten Biß die Flucht zu er-greife», oder sich wcnigssens ihrer Haut zu wehren.Sie leichen imFrnhjahre, und setzen ihre blaßrvkhenEyer zwischen den Steinen ab.

In Norwegen fangt man die Heilgebutten,vvm i. May bis Johannis mit großen Angeln, andenen Schellfische oder auch See-Skorpionen alsKöder, befestiget sind. Später im Jahre wird derRafund Röckcl von ihnen thranig und ungenießbar.Auch mit Wurfspießen lödket man sie. Aber mandarf ihnen recht hart zusetzen, und sie völlig todtund kraftlos machen, fönst, wenn man ein fo brei-tes Ungeheuer quer über das Schiffchen legt, kannes dasselbe gar leicht umschlagen. So lang dieHeil-gebutte überhaupt nicht ganz todt ist, thut manbesser, sich von ihr etwas entfernt zu halten. Einsganz eigne Art, diese Schollen zu fangen, ist inNorden gebräuchlich. Man nennt das hierzu nöthigeWerkzeug Gangwaaden. An einem aufdcm Was-ser schwimmenden Brckc, wird nahmlkch ein starkesSeil festgemacht. An diesem sind dreyßig Stricke,deren jeder 300 Klafter lang ist, und bis auf den