Band 
Der Fische zweyter Theil.
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Die Heisgebutte»

Grund reicht. An diefenStricken befinden sich starkeAngelhaken. Nun überlaßt man den Gangwaadenden Fluchen. Verloren kann er nicht gehen, indemdas Vret immer die Stelle bezeichnet, wo er sichbefindet. Nach vier und Zwanzig Stunden werdendie Seile eingezogen, und es ist nichts seltnes, daßman vier bis fünfHeilgebukten mit einander be-kommt. Die Grönländer, denen ihr Wallfisch undihr Seehund ohnehin fast alles ist, wissen etwas vonihnen auch zum Fange dieser Schollenart anzuwen-den. Sie bedienen sich der Wallsischbarden, stattder Hanfstricke und schneiden aus der Seehundshautdie Riemen, die sie zum Schollenfange brauchen,Die Heilgcbutte wird eingepökelt dem Häringsvorgezogen. Ihren Kopf hätt nran in Hamburg und Holland für eine sehr vortreffliche Speise undbezahlt ihn theuer; das Fleisch aber wird da, wsder Gaumen schon durch eine Menge anderer kost-barer Fische verwöhnt ist, nicht sehr geachtet, undmeistens gemeinen Leuten überlassen. Zuweilenfindet man Heilgcbutten voller Seeeichelu. Diesehalt man für steinalte Greife. Allein ihre Kleinheitund vieles Fett lassen diefes nicht vermuthen. Ebenum dieses Fettes willen, find sie so leicht, daß fit