Die Heilgebutte. ij;
weit eher als andre Schollen aus der Tieft in dieHöhe kommen und oben schwimmen. Aber dießgibt sie mancher Gefahr Preis, Der scharfschendeSeeadler bemerkt sie bald, stürzt sich auf sie pfeil-schnell herab, klammert sich mit seinem Schnabelund seinen Klauen in sie, und eilt mit dem glück-lichen Fange feinem Felsennest zu. Aber nicht im-mer ist er so glücklich. Gar leicht kann es auch kom-men, daß der Adier im Kampf mit der so wehrlosenHeilgebutte seinen Untergang findet. Denn, ist ernicht stark genug, so zieht sie den Adler in ihr nassesElement hinab. Umsonst sträubt er sich, schreyt undschlagt wüthend mit den Flügeln — Umsonst suchter loszukommen. Sie zieht ihn nach sich, und baldfindet er nun im Wasser seinen Tod, und muß aufdem Rücken des Fisches- in den er eingeklammertist, verfaulen. Es muß ein außerordentlichesSchauspielseyn, den Adler mit einem so schwerfäl-ligen, unbchülflich scheinenden Geschöpfe imKampfe zu sehen.
Den sehr beliebten Raffund Röckel bekommtman von den Heilgebukten. Jener ist nichts anders,als die Flossen mit der daran sitzenden fetten Haut;dieser besteht in den Streifen von Fleisch und Fels,