Der Goldbrassen. 59
wir theils die Gränzen dieser Blätter überschreiten,theils den Vorwurf, ein bloßes Bilderbuch zu lie-fern, verdienen. Denn so gern wir auch unsere Leserzuweilen auf den unbegreiflichenReichthum der Na-tur au Farben und Formen aufmerksam machen, sokann uns das allein doch nie bestimmen, die Abbil-dungen unnöthig zu Haufen, und wir müßen zufrie-den seyn, wenn es uns gelingt, von einer so zahlrei-chen Gattung, als die Meerbrassen sind, deren manbereits über 8» Arten annehmen kann, für vier Ar-ten Raum zu gewinnen.
Alle Meerbrassen haben schuppigeKiemendeckel,an denen weder Einschnitte noch Stacheln wahrge-nommen werden. Das Gebiß ist bey den meistenstark und furchtbar, und verräth ihre räuberische Le-bensweise. Sie sind in allen Meeren, vorzüglichaber in den Ost-Jndischen, zu finden. Ihr Fleisch isteßbar.
Fast in allen Sprachen nahm man bey dcmNah-men, den man dem Goldbrassens 8p. Aurata,la Dorade , Goldfisch 26) gab, auf den goldnenHalbmond, der sich über den Augen befindet,Rück-sicht. Da aber derselbe nicht an allen wahrgenom-men wird,und nachdemTodegemeiniglichverschwin-