Band 
Der Fische zweyter Theil.
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Dcr Goldbrassen,

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reu iu Verbindung stehenden Landseen und Canäle,und wird darin sehr fett. In den Tiefen sucht erSchutz von dcr ihm so schädlichen Kalte ; bricht diesezu schnell herein, ehe er noch ein Winter-Ouartiergesucht hat, so kann sie ihm und vieleuTausendeu sei-ner Art das Leben kosten. Dieß war im Jahre 1766in Frankreich der Fall. Da der Goldbrassen auch insüßen Wässern leben kann und gedeiht, und seinFleisch so wohlschmeckend ist, so würde die Mühe,ihn in Teichen zu erziehen, gewiß nicht unbelohntbleiben. Seine Nahrung sind Fische, Krebse undMuscheln. Denn daß er auch harkschalige Geschöpfenicht verschmähe, kann man daraus schließen, daßer an die Angel beißt, wenn auch nur ein StückMuschel oder eine Krebsschale daran befindlich ist.Auch mit Netzen fängt man den Goldbrassen. SeinFleisch ist ausnehmend gut, und wird fürblutreini«gend gehalten. Am meisten rühmt man es von denim Winter auf der hohen See gefangnen. Schondie Romer schätzten diesen Fisch sehr hoch. Sienannten ihn nach dem Sergins Drata, dem Ent-decker vieler schmackhaften Speisen, um aus Dank-barkeit seineVerdiensteumihreKüchenzu verewigen,Orntn, und es wäre sehr möglich, daß daraus das