Band 
Der Fische zweyter Theil.
Seite
63
JPEG-Download
 

Der Geißbrassen. 6Z

Aurata und alle Goldnahmen dieses Fisches ent-standen waren.

Einen gleichfalls stark bewaffneten, und im ei-gentlichen Verstände zahnvolleu Rachen hat derG e i ß b r a sse n(8. Sargus, leSarguet&xtitiafyn,bandirter Brassen s?). Jede Kinnlade hat vorn achtSchneidezahne. Auch den Raum zwischen diesen undden übrigen Zahnen, nimmt eine Menge kurzer fla-cher Zahne ein, so daß es in der That diesem Fischean einerMengeWerkzeuge, zum Zermalmen hark-schaliger Thiere nicht im mindesten fehlt. Wirklicherfahren auch diese,wie viele andreScegeschêpfe sei-ne Raubbegierde. Denn daß er Koth fresse, wicPli»nius vorgibt, möchte sich schwer beweisen lassen,auch sahe man dann wohl nicht ein, wozu er ein sovortreffliches Gebiß aus den Handen der Natur em-pfangen hatte. Der Kopf ist abschüßig, und hatsehr fleischige Lippen. Mit Schuppen bekleidet sinddie Kiemendeckel, und weit ist die Kiemenöffnung.Über den ziemlich breiten Rumpf lauft die schwarzeSeitenlinie in einem Bogen nach derKrümmung desRückens. Auf dem Silbergrunde thun die gelbenLinien und die schwärzlichen Querbänder eine guteWirkung. Wenn man diestLinien genau untersucht,