Band 
Der Fische zweyter Theil.
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s»4 Der gkmeine ^achs.

Untiefen cufbccFf; sieht er diese aber nicht, weil derGrund aufgewühlt und das Wasser trüb ist, so gehter doch hinein. Teeibhosz,besonders al^r jene gro-ßen Breterflöße, die Holland zugehen, scheuchenihn zurück. Ihre Helle scheint ihn zu blenden.Auch die Tonnen, die zur Bezeichnung gewisserStellen im Wasser sind, machen ihn schüchtern.Daher die Fischer da, wo es ihnen zu tief ist, mitdem Netz arbeiten, ein Brct mit einem einge-senkten Stein dem Wasser überlassen. Diesen Platzvermeidet der Lachs sicher, und geht dahin, wo erleichter zu bekommen ist. Die rothe Farbe, heftigerSchall, das Gepoltcr und Rasseln der Mühlen,durch Spane verunreinigtes Wasser u. d. verjagtihn leicht. Man weiß, daß große Scharen Lachseauf einige Kanonen-Schüsscwiedcr umkehrten, unddaß ihr an den Mündungen lauernder Feind, derSeehund, sie zuweilen erschreckt, daß sie der Seewieder zueilen.

Der Lachs ist ein vortrefflicher, schmackhafterFisch, besonders im Frühjahre, wo feine Fettigkeitdem Gaumen besser als dem Magen bekommt.Man ißt ihn frisch, gesalzen, marinirt, geräuchert.Zum letzter» sind die zwanzigpftttidigeuam beste»,