Band 
Der Fische zweyter Theil.
Seite
215
JPEG-Download
 

Der gemeine Lachs. 2,z

weil die kleinern leicht verderben, die größer» seltenganz durchgeräuchert werde». Der hohe Preis sei-nes Fleisches verdiente den landwirthschaftlichenVersuch, ob er sich nicht in 'Landseen, in einenSaiidgrund,und durch hineinströmendeBache genugfrisches Wasser haben, ansiedeln ließe. Überwin-tert er ja doch in Schwedischen Seen ohne Zwang.Nicht überall ist sein Fleisch von gleichex Güte. Soist z. B. der Rhein-und Weserlachs besser als derElbelachs, aber auch dieser ist schmackhafter, wenner aus der Elbe in die Milde, im Dessauischen, hin-ausgeht, und so schlecht undunwerthdcrDdcrlachsauch ist, so sehr schätzt man dagegendic Lachse, diein den kleinern in die Ddxr fallenden Flüssen, derNetze, der Warte, der Kuddow, gefangen werden,ob sie gleich alle zuvor Ddcrlachse waren. Eine an-genehme, röthliche Farbe hat das Fleisch des Lach-ses, d,ie durch öfteres Begießen mit frischem Wasser,ehe man es kocht,so wie durchRäuchern erhöht wird.Inder Lcichzeit ist es weiß, mager und unschmack-hast. Auch der auf der Heimreise in die See ge-fangcneLachs schmecktnicht besonders. Dieser heißtin Schweden Wracklachs. Den Nahmen Salmführt er am Rhein bis um Jakobi ; nachher heißt er