21 6 Der gemeine Lachs.
wieder Lachs. Die beste fetteste Sorte nennt ma»Weißlachs, die schlechtere Graulachs, den in derSee gefangenen Rothlachs auch Kalbfleischlachs;ersteres wahrscheinlich der rothen Schuppenränderwegen. Der Lachs hat ein zartes Leben. Außerdem Wasser und selbst in Fischbchältnisien, wenndiese nicht mitten in einem Flusse errichtet ist, stehter leicht ab. Sobald er aus dem Strom kommt, sowird er, damit er nichts am Geschmack verliere, amSchwänze durchbohrt, so daß er sich todt blutet.Sem Fleisch geht nicht so leicht in Fäulniß über,als anders Fischfleisch. In Stroh gepackt, kannman es weit versenden, und Wochen lang an einetirlustigen Orte aufbewahre«. Manche Feinde hat derLachs. Auf ihn lauert der Seehund, und kürztmanchem seine Reise ab; nach ihm stürzen sich derFischaar und Fischgeyer aus der Luft in die Tiefe,schlagen ihre Klauen in den Rücken des Lachses, ha«bcn aber oft das Unglück, von ihm luden Abgrundgerissen zu werden, wenn sie nicht bloß das Fleisch,sondern den Rückgrath selbst gepackt haben; der"Bandwurm quält ihn in seinem Innern, und dieÄjche verschlingt feine Eyer. Doch sein gefährlich-ster Feind ist immer der Mensch, der sich nicht