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Der gemeine Haring.
Ein paar Abbildungen werden uns mit diesem,für die Menschheit so wichtigen Geschäfte noch et-was näher bekannt wachem Bey 134 sehen wireine Seeküste. Die mit den Fang beschäftigte»Schiffe haben ihren Hauptmast niedergelegt; nurein kleiner Fockmast mit einem Segel bleibt, umdie Bewegungen, die das Schiff um des Netzeswillen machen muß, zu leiten. Ist das geschehen,dann wird, wie wir bey einem Schiffe sehen, dasNetz ausgeworfen. Haben stch genug Haringe ver-wickelt, dann wird es eingezogen und dem Hase»zugeeilt. Im Einziehen würde mancher Häring,der sich nicht recht im Netz verwickelt hat, ins Meerfallen, wenn nicht der Wagehals, der an einemStricke aus dem Schiffe zu hängen scheint, miteinem Handnetze sie auffinge. Auf den Schiffe»müssen bey Nacht Leuchten ausgehangen werden,sonst rennen sie gegeneinander; auch lockt dieß dieHäringe her. Wäre aber am Lande Licht, sowürde sie das von den Schiffen weg gegen die Küstelocken. Sobald die Häringsschiffe im Haftn ein-laufen, wobey ein großer Wetteifer ist, weil daserste mit.einer bunten Flagge beschenkt wird, soströmen, auf das mit einer Glocke gegebeneZeichcrr,