37Ö Der Bley.
Seiten, schwärzlich und zum Theil etwas violettdie Flossen. Die 29 Strahlen der Afterflosse sindder Charakter dieses Fisches. Einige Bleye zeich-nen sich durch besonders schön glanzendeFarben aus.Die Fischer nennen sic Leitblepe, sehen sie als An.sichrer an, weil ihnen gewöhnlich mehrere nachzu-folgen pflegen, und schenken ihnen, wenn sie in ihreNetze gerathen, großmüthig das Leben. Man haltsie für eine Bastard-Art der Plötze <6. Lr^troxch.thalmus) und Bleye, und schließt dieß aus ihremkurzen breiten Körper und ihrer Leichtigkeit. Eineandre Bastard-Art ist der Bleygüster, die leichtentstehen kann, wemrBleye und GüstersE. Micc»)in Einem Netze gefangen werden, und sich in derAngst ihrer Eyer und ihrer Milch entledigest.
Gern wohnt der Bley in der Tiefe, wo er »0»Kräutern, fetter Erde, Würmern und Jnsecten lebt,und nur um seinG efchlecht fortzupflanzen im Aprill und May zum Vorschein kommt und auch Flüssebesucht. Seinen Leich laßt er mit starkem Geplat»scher von sich, indem er sich zwischen Krautern durch-drängt. Dieses Geräusch entsteht, indem das Weib*chen mit dem Schwänze auf das Wasser schlägt,