Band 
Der Fische zweyter Theil.
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Der Bley.

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men, so wird der Landwirth, dem seine Lage großeTeiche anzulegen nicht erlaubt, aufdieKarauschenseinen Fleiß nicht ohne Ertrag verwenden. Imösterreichischen führen sie den Nahmen Zoblpleinzl.

Vorzüglich in den sanft fließenden Gewässern,deren Grund thonig, mergelig und mit Krauternbewachsen ist, und in den großen Seen des gan-zen nördlichen Europa, zumahl Deutschlands , haltsich der dem Karpfen an Werth nahe kommendeBley (C. Brama, la Brême, Brachsen, Bracken,Bresen, Bleizen 158) auf. Er wird zwey bis dreyFußlang, undfünfbis, aber freylich etwas selten,zwanzig Pfund schwer. Sein mit großen Schup-pen bedeckter Körper ist breit und dick, wenn.derBley sein gehöriges Alter hat, denn in der Jugendhak er eine dünne, gestreckte Gestalt ; sein Kopf istnicht gar groß und abgestumpft ; das Oberkiefersteht etwas vor, und den schwarzen Augensternumgibt ein gelbweißer, schwarz punctirter Augen-ring, über dem ein schwarzer Halbmond sichtbar ist.Stark gebogen ist der schwärzliche Rücken, undweiß die Kehle und der Bauch. Silberfarbig miteiner Mischung von Gelb und Schwarz- sind des