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schmeckend seyn soll, wird nicht häufig gegessen.Dieß widerfährt mehr einer andern Orfenark, dieam Rücken blaugrün, an den Seiten und amBauche silberweiß ist, und in Flüssen gefundenwird.
Gewöhnlich an den reißendsten Stelle« Deut-scher, Hungarischcr, Französischer und RussischerFlüsse hält sich der Aland (C. Jeses, le Vilain,Meunier , Gôse, Geugling,Dickkopf,Brutfisch »78)auf, und erreicht zuweilen eine Größe von zweyFuß und eine Schwere von 8 — 10 Pfund. Seinstarker Körper, sein dicker abgestumpfter Kopf unddie »4 Strahlen der Afterflosse machen ihn kennt-lich. Angenehm ist sein Anzug. An den dunkel-blauen Rücken gränzt eine gelbliche Farbe, die wei-ter herab in hellblau übergeht, das am Bauche demgewöhnlichen Silberweiß Platz macht. Die großenSchuppen haben einen bläulichen Rand. Die Flos-sen sind violett. Sehr schnell schwimmt der Aland und rettet sich dadurch oft vor den Nachstellungendes Hechts und andrer Raubfische. Um Osternherum leicht er. Hierzu gebraucht er gewöhnlichacht Tage. Merkt er aber, daß kalte Witterung