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Herrn Karl Bonnets Abhandlungen aus der Insektologie / Charles Bonnet ; aus dem Französischen übersetzt und mit einigen Zusätzen herausgegeben von Joh. August Ephraim Goeze
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Beobachtungen über die Blattlaus^ z;

Hinterfüßen viel leichter anklammern; ja sie werden dadurchvielmehr naher zu dem Blatte oder Stengel hingebracht,auf welchem die Alte Met; eben sowohl, als die Spike vesAnus, (Taf. I. 6§. IV. V. y.) welche sich auch hier in et-was mit anhangen kann, weil sie noch mit dem Safte über-zogen ist, der die Junge in Mutterleibe befeuchtete.

So gelassen die Blattläuse auch zu seyn scheinen; sokönnen sie doch unter gewissen Umstanden aufgebracht undzornig werden. Dies ist es, was ich noch an meinerBlattlausmutter wahrgenommen habe. Wenn ich sie,um die Jungen, die nahe bey ihr waren, wegzunehmen,kaum im allergeringsten mit der Spitze der Nadel berühre-te, der ich mich zu dieser Absicht bediente; so fuhr sie mitihrem Hintertheile, und ihren Hinterfüssen ganz ungestümin die Höhe, welche letzteren sie hernach auf eine eben soungestüme Weise in ihre vorige Stellung brachte. Einandermal streckte sie solche von allen Seiten aus, so weit siskonnte, um die Nadel gleichsam zu fassen, zog sie hernach;heftig wieder zurück, und schlug mit der äussersten Spitzederselben auf das Blatt. Nicht weniger Zorn ließ sie bis-weilen spühren, wenn sie eins von ihren Jungen anstieß,da sie in Ruhe war. Sie schien es mit der Spitze ihrerHinterfüße zu schlagen. Das war aber ein lustigesSchauspiel, daß sie sich dazu bisweilen einer Jungen be-diente, die sie noch nicht ganz zur Welt geboren hatte.Dann waren es aber nicht bloß Fußschläge, sondern, daßich so rede, Keulenschlage.

Die Verschiedenheiten, die ich in der Zahl, der jedenTag zur Welt gekommenen Blattläuse bemerkt habe, sindeine andere Seltenheit, die mir merkwürdig schien. Wenndie Alte keinen Ort fand, der ihr bequeme Nahrung gebenBonner I.TH. C könn-