z 2 Beobachtungen über die Blattläuse.
als sie sich ganz ungestüm, auf ihren Hinterfüßen so weit,als es ihr möglich war, in die Höhe richtete, ohne daß dieJunge deswegen durfte den Stengel fahren lassen. Aufdiese Weise bekam die Junge mehr Platz, desto ungehinder-ter zur Welt zu kommen. Wäre aber die Alte länger insolcher aufgerichteten Stellung mit ihrem Hintertheile, undalso höher aufgerichtet geblieben, als die länge der Jungenbetrug; so würde diese mit dem äussersten Ende ihres Lei-bes ; ja selbst nicht einmal mit der äussersten Spitze ihrerHinterfüße, den Stengel haben erreichen können; und siewürde Gefahr gelaufen seyn, herabzufallen, sobald sie sichwürde haben ganz loßmachen können. Die Alte wüsteaber auch dieser Unbequemlichkeit abzuhelfen, indem sie sichnach und nach niederließ, je mehr sich die Junge loßarbeitete.Auf diese Weise konnte sie sich mit ihren Hinterfüßen anden Stengel anhängen; so bald diese solchen nur berüreten.Dies ist vielleicht eine von den Ursachen, warum diese In-sekten mit dem Hintertheile zuerst zur Welt kommen. Daihre Vorderfüsse viel kürzer, als die Hinterfüße sind; sowürden sie vermuthlich ihr Fallen um so viel wenigerhabenverhindern können, wenn sie, wie die Jungen bey andernThieren zur Welt gekommen wären.
Bey einigen andern Geburten habe ich gesehen, daßdie Alte ihr Hintertheil zu wiederholtenmalcn in die Höherichtete, wenn sie es das erstemal nicht hoch genug erho-ben hatte.
Ein zweyter Umstand, welcher vieles beytragt, derJungen einen glücklichen Ausgang zu versprechen, ist dieKrümmung, die sie so weit mit ihrem Leibe macht, als siesich herausgearbeitet hat. Durch diese Beugung, bey wel-cher sich der Unterleib hohl einziehet, kann sie sich mit den
Hin-