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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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57° Acker-Skabiose.

nun mit einer einfachen Haarkrone. Mo unan-genehm diese Blume dem Landmanue, Trotz ihrerschönen Farbe ist, so kann man sie doch ausser- 'schicdne Art benutzen. Schneidet man sie ab,ehe die Samen reifen, so gibt sie ein gutes Futterfür das Vieh. Ausgepreßt gibt sie mit etwasAlaun eine schöne durchsichtige, beständige blaueFarbe, die dem Ultramarin nahe kommt, uudvon Säuren roth, von Laugensalzcn grünlich wird.Vielleicht könnte sie bey gehöriger Behandln»,,ein wichtiges Farb-Makerial werden; denn werkann wissen, ob wir nicht Manches in der Fernesuchen, was uns der gütige Schöpfer ganz nahegelegt hat. Zum Augenwasscr diese Blume zubrauchen, hat wohl nur das schöne Himmelblaudie ältern Ärzte verleitet. Für die Bienen ent-halten die Blümchen reichen Stoff.

Häufiger auf Wiesen und Feldrainen, als aufÄckern, wächst die Alke r-Sca bisse (Zcndioaaarvensis, Scabieuse ordinaire , Aposteln ^ Kraut127.) Sie ist. hart, rauh und haarig. Ihr aufrechter

Stengel wird zwey Schuh hoch. Auf dem Gipfel Istehen die Blumen und haben frisch einen nichtmiangenehmcn Geruch. Die Kryne der Blümchen,