37 2 Erdrauch.
sind dreyfach zusammengesetzt oder doppelt gefie-dert, d. h. die. Lappen der sehr feinen Bräuchenfind wieder in kleinere Lappen getheilt und stehenabwechselnd an den Seiten des Stengels . Diexurpurrothen Blumen sitzen in Trauben an denSpitzen und Seiten der Stengel. Jede hat einkleines Nebenbläktchen, steht auf einem kurzenStiel und ist rachcnförmig. Sie endigen sich inein kurzesstumpfes und zusammengedrucktesHonigbehältniß. Die Früchte bilden eben solcheTrauben, wie die Blumen, und bestehen in ei-nem grünen rundlichenBehaltnissc,das,wenn es reifist, abfällt, aber nicht aufspringt. Diese Wanzehak einen salzigen und bittern Geschmack, lösetdurch ihre falpeterhaltigen Safte die Verstopfun-gen auf und reiniget das Blut. Man verordnetden Saft gern mit Molken als Frühlings-Curinscorbutifchen Krankheiten und gegen die Schwind-sucht. Auch gegen den Bandwurm ist es, wietausend andere Mittel, empfohlen worden.
Nicht selten auf Äckern und Wiesen erblicktman die H e u h e ch e l (Oncmis arvensis, Arrele-boeuf ordi/iaire , Ochsenbrech, Stallkraut). Sieperenuirt. In ihrer Jugend bat sie keine Dornen,