Aiaukett.
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gar von einer Verwandlung dcsFlachses in Dotter,oder auch des Dotters in Flachs etwas ins Ohrwas wohl, je nachdem man im Geistcrrcich einenguten Freund oder Feind hat, geschehen mag.Vom Julius bis in den August sieht man die blaß-gelben Blumen. Doch wollen wir dieser Pflanze,die unter dem Lein ei» wahres Unkraut ist, darumnicht ihren Werth absprechen. Sie nerdient so-gar ihres Samens wegen, der als Futter für dieBöge! und zur Mästung des Geflügels sehr gut ist,und noch ein besseres Brennöhl, alsderRübsamengeben soll, angebaut zu werden.
Von der R a u k e n g a t t u n g (Sisymbrium)sind mehrere ein sehr gemeines Unkraut. So wirddie S o p h i c n-R a u k e (S. Sophia, Sagesse desChirurgiens) zumahl an Wegen und auf altemSchütte, die v i e l s ch o t i g e R a u k e (8. polyce-ratum) aber auf Ackern gefunden. Die ersterewurde sonst in der Medicin für höchst wichtig gehal-ten. Beyde blühen gelb. In weit größerer Men-ge aber ist der A ck e r se n f<8. arvensis, Montar-de <m Sdnevd, wilder Senf, gelber Hederich> aufletkigem und steinigemBoden zwischendem Som-mergetreide zu sehen. Zuweilen nimmt er so über-