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Kannenkraut.
fyat eine senkrechte, gelenkige Wurzel mitWurzst,fasern. Sie treibt einen unfruchtbaren darnieder-liegenden, quirlförmig ästigen Wedel und eine»fruchttragenden Schaft mit den Befruchtung-theilen (>ZL) hervor. Dieser kommt zuerst aalder Erde hervor. Er ist nackt, aufrecht- rund ge-lenkig, rölhlich weiß und wird nur ungefähren,!Spanne hoch. Um die Gelenke seines SchaflcSbefinden sich rührige Scheiden mit Einschnittenoder Zähnen, die an der Spitze schwärzlich sindAn der Spitze dieses Schaftes befindet sich ein«walzrnförmigc stumpfe Ähre. Die Fruchlbodea,deren einen wir merklich vergrößert n, sind ge-stielt schildförmig, eckig braun, oben etwaS ge-wölbt, unten mit sackförmigen Decken begabt, bi(den Samen einschließen und an der innern Seil!aufreißen. Die Samen sind so klein, wie der fein-ste Blumenstaub andrer Gewächse. Nur eine star-ke Vergrößerung b zeigt an ihnen oben eine sp>-tzige Narbe, unter vier Staubfäden, die paar-weise zusammen verwachsen, und an ihrem fpatel-förmigen Ende mit frey liegendem Blumenstaub,man denke selbst, wie unbeschreiblich klein er stplimag, verbunden sind. Befeuchtet man diese klci-