Ervenwürger. 59 1
und todten damit Wanzen und andre lästige In.steten. Daher sie die Pflanze Lausekraut nennen.Zn der Färberei) ist sie nicht ohne Nutzen.
Ein wuchernder Schmarotzer und verderblichesUnkraut ist dergroß eErvenwürge rsOrobnn-che major, l’Orobimche 145)* entzieht vor-züglich den Hülseiiftüchten ihre Nahrung und kannsehr schädlich werden, wie dann der diesem ähn-liche ästige Ervenwürger im Badischcn bloß amHanf jährlich über .50000 fl. Schaden thun soll-Unser großer Ervenwürger hat einen glatten,weichhaarigen Stengel von einer gelblichen Holz-farbe, der wie die Wurzel mit eyrund lanzelför-migen Schuppen besetzt ist. Die starken, gewürz-nelkenartig riechendcnBlumcn sind schmutzigweiß,schwach purpurfarbig, mit etwas gelb vermischt,und die Staubfäden ragen etwas hervor. DasVieh frißt dieses markige Gewächs sehr gern,und in Schonen werden die Stengel sowohl rohals gekocht wie Salat gegessen. Vielleicht hatbloß die sonderbare Gestalt diesem Gewächs ehe-mahls den Weg in die Apotheken geöffnet.
Unter derTaschenkraut-Gattun g(llilapsi)ist manche Art, die zumahl in bergigen, waldigen