Küchengewächse. 603
gend, ehe sie völlig reif und zur 'Fortpflanzungtüchtig geworden sind, zu speisen pflegen. Solltees nicht wahrhaft sich der Muhe lohnen, vondiesen Gewachsen etwas mehr zu wissen, als wiesie schmecken? Sollte nicht selbst für unsre Ge-sundheit eS nicht gleichgültig seyn, sie so genauzu kennen, damit nicht durch eine gefährliche Ver-wechslung mit ähnlichen Pflanzen uns ein Nach-theil zuwachse? Gereicht es nicht einem Men-schen, der auf Erziehung und Bildung Anspruchmacht, zum Schimpf, durch einen Gemüsegar-ten zu wandern, und daS Wenigste zu kennen,zumahl wenn es schon aufgeschossen ist, und inSamen zu gehen anfängt? Und werden wir nichtvon manchen Pflanzen, die wir jetzt als Küchen-gewächse anführen müssen, im Vorbeygehen nochmanchen andern großen Dienst , den sie demMenschen leisten, erfahren, und in unsrer Hoch-schätzn,,g des Naturreichs, dem sie angehören,noch mehr bestärkt werden. Lassen wir die an-sehnliche Menge von Gewachsen, die der Menschals Küchengewächse in seine Haushaltung aufge-nommen hat, vor unsern Blicken vorüber gehen;so sind darunter mehrere, von denen er dicWur-