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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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6oß Gemeine Möhre.

fitnodf, ihre große Brauchbarkeit kennen gelernthalte. Unter ihnen wollen wir jetzt zuerst diezuniTheil so vortrefflichen Wurzeln bet-achten, dieihm auf die mannigfaltigste Weise nützlich wer-den, und die wir vielleicht alle sehr ungern ent-behre» würden.

Von nicht geringer Wichtigkeit sind die Möh-ren (Daucus), die man aber nicht mit den Rü-ben verwechseln darf, obgleich ein fehlerhafterSprachgebrauch zumahl in unsrer Gegend ste durch,gehende Rüben nennt. Die Möhre gehört unterdie Dolden - oder schirmtrageuden Pflanzen, unddie fünf Staubfäden nebst den zwey Staubwe-gen machen sie zu einem Mitglied der fünftenClasse zweyter Ordnung. Die gemeinschaftlicheHüfle ist in die Quere gespalten; die fruchttragendeDolde neigt sich hohl zusammen, oder ver-tieft sich in der Mitte, daher die wilde Möhreauch Vogelnest genannt wird. Die Fruchte sindgerippt und mit Stacheln , die der Länge nach inKämme zusammenfließen, besetzt. Wildenoivführt sechs Möhrenarten an. Bey uns ist nurEine mit ihren Variäteten bekannt und im Ge-brauch.' Dieß ist die g emeine MöhrefO.La-