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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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©rnniner Mangold.? 625

Die zärkcrn Blatter genießt man selbst, die star-fei it gibt man dem Vieh. Selbst die Rippen,jedoch abgehäutet und gekocht, kann man essen.Die zum Samen bestimmten hebt man aus, undüberwintert sie im Keller, um sie im Frühjahrewieder ins Freye zu setze». Vor Nachtfröstenschützt man sie durch Bedeckung. DieserMangoldist ein spates Herbstgemüse. In einer säuerlichenBrühe, oder auch wie Specksalat zugerichtet soller sehr angenehm schmecken, und Pfannkuchen da-zu vollends den Genuß noch mehr erhöhen. E:°l nige nennen auch die Runkelrübe als eine Spicl-| art des weißen Mangolds; andre aber» und wir! mit ihnen, rechnen sie zu den Varietäten des ge mei-ne n M a n g 0 l d S t,B. Vulg jris), von denen wirjetzt sowohl die R u n k c l r ü b c (B. V. aLtissimaJ 53 ) , als auch die gemeine roth e b e (B. V.rubra , Bete, Poirde, gemeiner Mangold 1Z4) nä-her betrachten wollen. Was den gemeinen Man­ gold überhaupt betrifft, so besteht der Charakterdieses bekannten Küchcngcwachses, dessen vieleRinge im Innern die schöne Theorie von den1 Jahrringen der Gewächse aber nicht sehr empfeh-len, darin, daß die mit dem Krank gleichfarbigenPflanzenreich III. Thl. R i*