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Runkelrübe.
Blumen gedrängt stehen, die untern Blätter ey-förmig und die Kelchblättchcn am Grunde gezahntsind. I» Ansehung der BesiimMnng der verschied-neu Arten und Abarten dieses Mangolds zeige»sich manche Schwierigkeiten, weil er durch dielange Cultur sehr verändert worden, und mancheEigenschaft bekommen zu haben scheint, die ersonst nicht hatte. Seine Heimakh, auS der er sichdurch ganz Europa verbreitet hat, soll der südlicheSeestrand dieses Welttheils seyn. Die einigerMaßen rübenförmige Wurzel variert in der Gro-ße und Form; sie ist fleischig und saftig, von baldmehr bald weniger dunkel purpurrothcr Farbe,doch zuweilen auch gelb. Sie treibt viele aussiar-ken, saftigen Stielen stehende, cyrnndc, glatteund etwas gefaltete Blätter, deren Farbe gemci-niglich braun ist, oder auch duiikclrölhlich mitxur-purrokhcn Rippen und Adern. Zwischen dich'»Blättern entspringt ein aufrechter, ^wey bis vierSckuh hoher Stengel mit dcii grnnlichenBlsithe»«ahren. Man nimmt vier Spielarten dieser Ma»-goldarr an: die g e m e i n e r o t h eR n b e, die gro-ße r o l h e R ü b e, den gelbe »Mangold , undden g r ü n l i ch e »M a n g o l d. Bekannt genug iß