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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Petersilie.

flache, etwas conveg'e Blumendoldcn, deren Döld-chen eine sehr kleine Hülle von pfriemenfvrmigenBläktchcn haben. Die Döldchen haben ungefähr»och so viele Strahlen, als die allgemeine Dolde.Die Blumen sind sehr klein, mit etwas eingebog-nen Blättchen und von grünlicher Farbe. Dieganze Pflanze ist aromatisch, doch die Blätternoch mehr als die Wurzel. Sardinien soll ihre Hei-math seyn, wo sie an Brunnen und Bächen wildwächs.Bey uns ist siealSGemüse,alswürzhafteZu-lhal sehr werth.Zumahl ganz jung haben dicBlätkereinen vortrefflichen Geschmack. In Frankreich undJtalien wird die sogenannkcMaccdonischcPeler-silie roh mit Öhl und Zucker, oder Salz undPfeffer gegessen. Man säet Petersilie im Früh-jahre sehr bey Zeiten, weil der Samen envas langeliegt, ehe er aufgeht. Folgende Varietäten müssenunterschieden werden. Dieb re i t b l ättrige Pe-ter si l i e hal eine große Wurzel. Sie wird dünnergesäek, weil mau von ihr mehr die Wurzel, als dasKraut genießt. Sehr krause, gleichbrcite langeBlätter hat die k r a u sc Petersilie. Sie artet»ieaus und hat auch den Vorzug, daß man sie etwasleichter vom Schlierling und von der Hundspcler»