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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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65° Zuckerwurzel.

gemeine und eine besondere, aus kleinen Dläll»chcn bestehende Doldenhülle, und gehört ihren Be-fruchtnngswerkzeugen nach in die fünfte ©fasse tmbzweyte Ordnung derselben. Der Stengel wirdselten zwey Fuß hoch und die gefiederten Blältersind gezähnelt. Die Wurzel besteht aus vier, fünfauch mehrern oben zusammengewachsenen, eylin-dischen, nicht über einen Fingerdicken Wurzel-zweigen, ohne alle Fasern. Sie treiben obenviclejunge Sprossen hervor, durch die sich die Pflanzeschneller, als durch Samen, fortpflanzen läßt.Man bewahrt diese Sprößlinge den Winter überim Keller im Sande, und steckt sie im Frühjahreeinen Schuh weil von einander, doch jede Sprosseeinzeln, etwa zwey Zoll tief. Will man sie aberdoch säen, so ist die Zeit dazu der Februar. DerSame kann vier, in feuchten Boden wohl achtWochen liegen, bis er oufgeht. Sandboden solldem Gedeihen der Wurzeln am zuträglichsten seyn.Wenn diese gut seyn sollen, so müssen sie so stark,wie ein Finger seyn, und eheste Stengel treiben,ausgegraben werden. Als Gemüse zum Fleischfind sie sehr beliebt und immer zu haben, well siedie stärkste Kälte ertragen können. Sie sind aus-