Küchenkrauter. 669
mien durch Cultur zu einem hohen Werth gebrachtworden sind. Wir werde» unter ihnen manchessehr vortreffliche Gewächs anfuhren, von demzwar nicht eigentlich die Blätter, sondern andreTheile, als Stengel, Zwiebel oc. von den genuß-liebendenMcnschen benützt werden. Da wir aberunsrcBetrachtungen über die Küchengewächse nichtin gar zu viele und kleine Abschnitte zerstückelnwollten, so mögen jene immer auch unter demgemeinschaftliche» Nahmen der Küchcnkräuterstehen bleiben.
Von ungeniciiicr Wichtigkeit ist unter denKü-chenkräutern die so rcicheK ohlgaktu ng (Bras-sica). Schon oben mußten wir einen Blick in die-selbe werfen,'da wir unter den Wurzeln derRüben(B. rapa.) gedachten, und schon damahls ga-ben wir dieGattungs-Charaktere an. Wenn wirdaher jetzt den Kohl mit allen seinen Arten und Va»rietäkcn beschreiben werden, so bleibt davon derRü-benkohl, sowie derRübsamen(B. napus),ausge-schlossen/ jener, weil wir ihm schon unter denWurzeln sein Recht angethan haben, dieser, weiler als Ohlflanze eine andre Stelle als hier be-kommt.