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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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670 Gemeiner Kohl. Feldkohl.

Der Stammvater aller unsrer Kohlarten undVarietären istderg em e i n eK 0h l(6r olora cea),der sich durch eine runde, stammlreibende, flei-schige Wurzel auszeichnet. Er soll ursprünglichan den Sceufern in England wild wachsen. In-dessen wäre es irrig, wenn man denF eldkohl,(6. cmmpestrls), von dem wir die Blüthe (lab.LIX. 171) vor uns sehen, für diesen wild wachsen-den gemeineuKohl halten wollte. Dieser machteine eigne Kc-Hlart aus, hat einen dünnen Sten-gel und eine dünne Wurzel, und gleichförmige,herzähnliche, stiellose Stengelblakker. Die Wur-zelblatter sind etwas rauh,am Rande wellenförmig.Die weißgelben Blüthen erscheinen im May undJunius, und lassen sich zuweilen als Unkraut zwi-schell unsern Saaten flnden. In England pflanztman diesen Feldkohl vom Junius bis in den Sep-tember in gutes, wohlgedüngles Land. Die Blat-ter geben eine gute Herbst und Frühjahr Viehfüt-ternng. Aus dem im Sommer reichlich reifendenSamen gewinnt man gutes Dhl, das vorzüglichin gutem Sandboden süß und sehr brauchbar wird.Andre wollen es verachten und behaupten, eSverbreite einen unangenehmen Geruch. Doch wir