676 Kopfkohl.
eine größere längliche. Als Winterkohl ist jeneim Anfange, diese in der Mitte des Maps brauch-bar, als S ommerkohl beyde im Julius'. Der zu-ckcrhntförnüge und der frühe Kohl werden gemei-niglich zu Winterkohl gcsciet, nnd von den LondnerGärtnernM ichael! s -Kohl genannt. Zu diesemEnde wird der Samen im Julius oder August mein frepgclcgnes Stück Land gebracht. Wenn diePflanzen acht Blatter haben, dann verseht mansie, damit sie stark und kurzstämmig bleiben. Ge-gen Ende des Dekoders pflanzt man sie förmlichin drepFuß weit von einander entfcrntcReihen, undgibt jeder Pflanze dritthalb Fuß Raum. Gemei-niglich steht dazwischen Spinat. Um diesen Frlih-kohl früher zu bekomme», binden die EartuersciiieBlatter mit einem dünnenWeidenreise zusammen.Dadurch wird er inwendig weiß und vierzehn Tagefrüher brauchbar. Ein kleiner, gleichfalls spiWzugehender, rundlicher Kopfkohl ist der Bisam-kohl (6r. p>ereArina, moscliurn oleDs), der alsWinterkvhl auf den kleinen, Russischen Kohl folgt.Er wird aber nie so fest, daß er bersten sollte.Als Sommerkohl kann man ihn vom Septemberbis Weihnachten brauchen, er erfriert aber eher.