Raukenkohl. 6gs
umfaßt lauter Varietäten deS gemeinen Kohls.Noch gibt es aber andre Arten dieser Gattung.Wir nennen noch unsern Lesern den mo rg en l ä n-dischenK o hl(Lr. orientalis, den man im Ju-riins auf Ackern findet, mit herzförmigen, um-fassenden, glatten Blättern, scharfen, glattran-digcn Wurzelblättern und vierseitigen Schotten;dann den öfter reichischenKo hl(l) <AU8tr1nca),der spater im Julius auf Ackern blüht, und herz-förmige, umfassende, glatte, durchaus glatkran-dige Blätter, und lange, gestreifte, aufrechteSchoten hak.
Hallen die genannten Kohlarten stumpfe Griffelund bildeten dadurch gewisser Maßen eine Familie,so gibt es auch welche mit schwertförmigem Griffel.Hierher gehört die weiße R a u kcsör.Lru 02,77)und derR a u k e n k 0 h l(6r.Lruoa8trum, Kornett, ?,178), die aber mit der eigentlichen Raukengattung(Äsvlnbrrum) nicht zu vermischen ist. Jene, dieweiße Ranke, hat lanzetförmige Blätter, einenrauhhaarigen Stengel und glatte Schoten. Sieblüht im Junius und Julius an bergigen Ortenund auf Schutt. Ihre Blätter wurden sonst gernalö Salat gegessen, und deßwegen hat man ste in